Welchen Bodengrund und Substrate brauche ich für mein Terrarium?http://www.terrarium-kaufen.one

Bodengrund und Substrate sind ein Teil der Umgebung bzw. die Bodenbeschaffenheit einer Klimazone. Welche Du für die Haltung der Tiere verwendest, kommt zunächst auf die Art des Tieres und seine natürliche Umgebung an. Wie auch bei den Pflanzen musst Du das Terrarium nach den Eigenschaften des Umfeldes  einrichten.

Dabei kann sich ein falsch eingesetztes Substrat auf das Wohlbefinden, sowie auf die Gesundheit der Tiere auswirken. Jeder Bodengrund stellt verschiedene Eigenschaften bezüglich seiner Wärmeleitfähigkeit, als Feuchtigkeitsspeicher, seiner Dichte, seinem Verwendungszweck/Ort oder die Erkennbarkeit von Kot sowie Urinablagerungen dar.

 

Bodengrund und Substrate

 

Hydrokultur/Blähton:

  • Die Vorteile liegen in der Feuchtigkeitsaufnahme, was auch gleichzeitig ein Nachteil sein kann. Es wird gelegentlich bei feuchtigkeitsliebenden Tieren verwendet. Durch seine Eigenschaft neigt es dazu, auch Feuchtigkeit aus Urin und Kotresten aufzunehmen, was zu Geruchsbildung nach kurzer Zeit führt. Es eignet sich dadurch gut für das Quarantäneterrarium, wobei du darauf achten solltest, das Granulat regelmäßig zu wechseln.

Blumenerde:

  • Eignet sich gut für Trockenterrarien. Es muss darauf geachtet werden, dass in der Erde keine Perlit (Anhäufungen von Eisen-Kohlenstoff-Legierungen),  sowie Pestizide enthalten sind, da diese für die Tiere sehr schädlich sein können. Bei Kontakt mit Wasser kann Blumenerde schnell verrotten und daher anfangen zu stinken.

Baumrinde und Lauberde:

  • Reptilien nutzen sie als Versteck und finden darin Eiablageplätze. Gleichzeitig sind sie ein idealer Boden für Pflanzen und stellen eine gewisse Natürlichkeit dar. Nachteil ist die Schimmel-und Keimbildung, die durch ein vorheriges, trockenes Erhitzen vermieden werden kann.

Terrarien-Erde:

  • Sie ist durch ihre vielseitige Verwendbarkeit ein sehr beliebter Bodengrund. Gerade bei feuchtigkeitsliebenden Tieren und Regenwaldbewohnern. Sie kann Feuchtigkeit sehr gut speichern und weist eine gute Wärmeleitfähigkeit auf. Meistens besteht sie aus Kokosfasern.

Kokoshumus:

  • Es eignet sich sehr gut für Terrarien und deren Bewohner, welche eine hohe Luftfeuchtigkeit benötigen. Wie auch die Terrarien-Erde hat Kokoshumus die Fähigkeit Feuchtigkeit gut zu speichern.

Korkstücke:

  • Sie bieten Versteckmöglichkeiten z. B. für die Riesenvogelspinne.

Maispellets:

  • Für Trockenterrarien in denen nicht gegraben wird, eignen sich Maispellets. Sie sind ungefährlich und zudem als Trockenfutter genießbar.

Moos:

  • Moos kann sehr viel Wasser speichern und gibt es auch gleichmäßig wieder ab. Es eignet sich daher für Feuchtterrarien, doch dient auch als Versteckmöglichkeit in einer kühlen und geschützten Ecke. Ausserdem erschafft es einen natürlichen Anschein. Nachteil ist die nicht vorhandene Wärmeleitung und das Säubern von Kot-oder Urinresten.

Orchideensubstrat:

  • Es eignet sich hervorragend für Regenwaldterrarien, da es kaum verrottet und nur wenig zur Schimmelbildung neigt.

Rindenspäne:

  • Diese sollten nicht in Regenwaldterrarien eingesetzt werden, da es schnell zur Schimmelbildung kommen kann. Sie sind ein natürlich aussehender Bodengrund und Verschmutzungen kann man leicht beseitigen.

Borkenstreu:

  • Borkensubstrate haben den Vorteil fast universell einsetzbar zu sein. Sie geben dem Terrarium einen natürlichen Eindruck und Reste von Kot und Urin sind ersichtlich und leicht zu säubern. Es speichert bei Bedarf Feuchtigkeit, weist eine gute Wärmeleitfähigkeit auf und neigt kaum zu Schimmelbildung.

Holzgranulat:

  • Bei diesem Substrat handelt es sich um ein sehr feines, weiches, aber nicht staubendes Weichholz-Granulat. Es ist für die meisten Tiere aus trockenen und normalfeuchten Klimazonen gut geeignet. Es lässt sich gut in ihm graben, so dass grabende Tiere ihrem natürlichen Verhalten nachgehen können. Kot und Urinreste sind gut zu erkennen und leicht zu entfernen.

Sand:

  • Sand ist für viele Tiere geeignet. Er ist ein guter Wärmespeicher und nimmt Feuchtigkeit schnell auf. Dementsprechend muss er regelmäßig gewechselt werden, da sich sonst Bakterien bilden. Achtet darauf, dass der verwendete Sand weich ist.

Aquarienkies:

  • Kies ist ein eher ungeeignetes Substrat, es erschwert das Graben der Tiere und führt zu Verstopfungen,wenn er gefressen wird. Du solltest ihn nur in Wasserbereichnen des Terrariums verwenden und musst ihn regelmäßig austauschen, da sich Kotreste schnell absetzen können.

Waldboden:

  • Dieser Bodengrund eignet sich sehr für dicht bepflanzte und Regenwaldterrarien. Durch die Zugabe von Waldboden werden auch Mikroorganismen und Kleintiere beigegeben. Dadurch entsteht ein natürliches Gleichgewicht was dazu führt, Pflanzen nicht mehr düngen zu müssen oder den Bodengrund auszutauschen.